Das Problem der Arbeitslosigkeit Teil VIII (Gegenthese: demographische Entwicklung)

Bevor ich in der Diskussion weiter fortfahre, muss sich die von mir in Teil VII formulierte These zunächst gegen mögliche Einwände behaupten. Sie lässt sich nur so lange weiter aufrechterhalten, wie keiner dieser Einwände durchgreift. Einen der naheliegendsden Einwände möchte ich hier prüfen und zumindest einen weiteren in dem nächsten Blogpost. Alle, die weitere Einwände … weiterlesenDas Problem der Arbeitslosigkeit Teil VIII (Gegenthese: demographische Entwicklung)

Das Problem der Arbeitslosigkeit Teil VII (Erwerbsarbeit als Verteilungsmaßstab?)

Am Ende von Teil VI habe ich meine These, es könne selbst unter den besten Bedingungen auf der Grundlage der heutigen Struktur der Wirtschaft  nicht mehr genügend Erwerbsarbeit für alle zur Verfügung gestellt werden, damit begründet, dass der Erwerbsarbeit die finanziellen Mittel ausgehen. Ein anderer Verteilungsmechanismus Den Grund dafür sehe ich in der in Teil … weiterlesenDas Problem der Arbeitslosigkeit Teil VII (Erwerbsarbeit als Verteilungsmaßstab?)

Das Problem der Arbeitslosigkeit Teil VI (Verdrängung menschlicher Arbeitskraft)

Wie in Teil V skizziert, setzte mit der Industrialisierung eine Dynamik ein, die es schließlich ermöglichte, genügend Waren und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen, um die Grundbedürfnisse aller Menschen zuverlässig befriedigen zu können. Auf dieser Grundlage konnte schließlich die Demokratie auch wirtschaftlich erfolgreich sein und sich – zumindest in weiten Teilen der Welt – als … weiterlesenDas Problem der Arbeitslosigkeit Teil VI (Verdrängung menschlicher Arbeitskraft)

Das Problem der Arbeitslosigkeit Teil V (Wohlstand durch Industrialisierung)

Nach dem, was ich bislang über den Mechanismus, den Lebensunterhalt durch Erwerbsarbeit sicherzustellen, gesagt habe, stehen die Strategie, die Kaufkraft der Menschen durch steigende Löhne zu erhöhen und die Strategie, mehr Produkte zu verkaufen, indem deren Preise kontrolliert werden, in einem Zusammenhang: Beide begrenzen sich gegenseitig. Höhere Löhne bewirken tendenziell höhere Produktionskosten und damit höhere … weiterlesenDas Problem der Arbeitslosigkeit Teil V (Wohlstand durch Industrialisierung)

Das Problem der Arbeitslosigkeit Teil IV (Effekt durch sinkende Lohnkosten?)

Die Kaufkraft beeinflusst also einen Teil des Mechanismus, den Lebensunterhalt durch Erwerbsarbeit sicherzustellen. Wie steht es mit dem anderen von mir genannten Teil, dem Einfluss der Preise auf die Nachfrage? Lohnkosten beeinflussen Produktpreise Ein Produkt wird – im Umkehrschluss zu dem in Teil III dargestellten Gegeneffekt – um so eher nachgefragt, je niedriger sein Preis … weiterlesenDas Problem der Arbeitslosigkeit Teil IV (Effekt durch sinkende Lohnkosten?)

Das Problem der Arbeitslosigkeit Teil III (Effekt durch Steigerung der Kaufkraft?)

Die Erwerbsarbeit scheint seit Beginn des letzten Drittels des zwanzigsten Jahrhunderts immer weniger geeignet zu sein, den Lebensunterhalt der Menschen zu sichern. Jedenfalls sehen wir spätestens seit dieser Zeit, wie immer mehr Menschen von Arbeitslosigkeit, besser Erwerbsarbeitslosigkeit betroffen sind. Ich versuche daher, den Mechanismus, den ich am Ende des zweiten Teils beschrieben habe, näher zu … weiterlesenDas Problem der Arbeitslosigkeit Teil III (Effekt durch Steigerung der Kaufkraft?)

Das Problem der Arbeitslosigkeit Teil II (entgegengesetzte Interessen)

Um unsere eigenständige Existenz jetzt aus eigener Kraft sichern und für unseren Lebensabend vorsorgen zu können, sind wir also im Wesentlichen auf Erwerbsarbeit angewiesen. Andere Möglichkeiten der Existenzsicherung existieren, sind aber eher selten und werden überwiegend auch eher mit Argwohn oder gar Ablehnung betrachtet, wie etwa Lottohauptgewinn, reiche Erbschaft, günstige Heirat oder ähnliches. Als vollwertige … weiterlesenDas Problem der Arbeitslosigkeit Teil II (entgegengesetzte Interessen)

Das Problem der Arbeitslosigkeit Teil I (Arbeit oder Erwerbsarbeit?)

In einer Reaktion auf mein Post „Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“ stellte Gerd die Frage, wie ich mir eine Lösung für das Problem der Arbeitslosigkeit vorstelle. Nun, ich finde nicht, dass wir auf jemanden warten sollten, der behauptet, hierfür DIE Lösung zu haben. Noch viel weniger sollten wir jemandem Vertrauen schenken, der uns mit „einfachen“ Maßnahmen beglücken … weiterlesenDas Problem der Arbeitslosigkeit Teil I (Arbeit oder Erwerbsarbeit?)

Die zwei Seiten gesellschaftlicher Vernunft

Die Gedanken von John Rawls enthalten für Sozialdemokraten meiner Meinung nach sehr wertvolle Ansätze. Zusammenfassung der Gerechtigkeitsgrundsätze Mark hat dankenswerter Weise mit den Gerechtigkeitsgrundsätzen bereits auf einen der wichtigsten Ansätze hingewiesen. Das dort enthaltene Unterschiedsprinzip (eine ungleiche Verteilung von Gütern ist immer nur dann zulässig, wenn gerade diese Verteilung genau denen einen Vorteil bringt, die … weiterlesenDie zwei Seiten gesellschaftlicher Vernunft

Das Wohl der am wenigsten Begünstigten

Das Wohl aller fördern, indem jeder seine wohlverstandenen Interessen verfolgt (vgl. Eine gerechte Grundstruktur der Gesellschft)? Das bedarf einer Konkretisierung. Was Rawls in meinen Augen auch für Sozialdemokraten interessant macht, ist seine Forderung, dass wirklich alle von den gesellschaftlichen Anstrengungen profitieren. Niemandem soll entgegengehalten werden können, dass er seine schlechte Position hinzunehmen habe, da dies … weiterlesenDas Wohl der am wenigsten Begünstigten