Das Problem der Arbeitslosigkeit Teil IX (Gegenthese: Verlagerung der Kaufkraft)

Ein weiterer naheliegender Einwand gegen meine These lautet wie folgt: Erwerbsarbeit wird ihre Bedeutung als die Hauptquelle für die zur Bestreitung des Lebensunterhalts notwendigen Mittel deswegen nicht verlieren, weil die bei jeder technischen Weiterentwicklung frei werdende Kapazität an Arbeitskraft auf immer neue Bedürfnisse der Menschen trifft, die befriedigt werden wollen. Ein Mangel an verfügbarer Kaufkraft steht dem nicht entgegen, weil sich das Gewicht der wirtschaftlichen Bereiche, in denen die Menschen die ihnen zur Verfügung stehende Kaufkraft investieren, verschieben wird. In dem Maß, in dem in anderen Bereichen der Wirtschaft (Primär- und Sekundärsektor) weniger Menschen Erwerbsarbeit leisten, sinken dort auch die Produktionskosten. Die dort produzierten Waren können dann auch zu geringeren Preisen mit Gewinn verkauft werden. Ein funktionierender Wettbewerb wird dafür sorgen, dass dieses Potential für Preissenkungen realisiert wird. Gleichzeitig werden die Menschen immer neue Bedürfnisse nach Waren und Dienstleistungen entwickeln und zu deren Befriedigung auch Geld ausgeben. Eine Unterfinanzierung ist nicht zu erwarten.

Zwei Voraussetzungen

Dieser Einwand setzt zweierlei voraus, das einer näheren Überprüfung bedarf. Erstens: Die industrielle Fertigung von Waren führt immer zu sinkenden Preisen, wenn man die Kräfte des Marktes nur ungestört walten lässt. Zweitens: Soweit die Preise für industriell gefertigte Produkte sinken, fließt die dadurch bei den Verbrauchern frei werdende Kaufkraft im Wesentlichen in die Deckung des Bedarfs an Dienstleistungen. Beides halte ich nicht für zwingend.

Diskussion der ersten Voraussetzung

Für die erste Voraussetzung spricht zunächst, dass in den Bereichen der Wirtschaft, in denen die Produktion von Waren zu einem erheblichen Teil auf dem Einsatz menschlicher Arbeitskraft beruht, die Kosten hierfür einen entscheidenden Anteil an den Produktionskosten ausmachen. Diese Kosten fallen in dem Umfang, in dem menschliche Arbeitskraft durch Maschinen verdrängt wird, nicht an.

Was dagegen spricht – neue Kosten

Allerdings entstehen statt dessen auch neue Kosten. Die Entwicklung und Anschaffung neuer Maschinen kostet Geld, das in der Regel bei den Produzenten, die eine solche Maschine kaufen, nicht einfach so vorhanden ist. Dieses Geld muss von außen investiert werden (Darlehen, Anleihen, handelbare Gesellschaftsanteile). Es entstehen Kapitalkosten, die statt der Arbeitskosten einen Teil der Produktionskosten bilden. Neben diesen Kapitalkosten fallen beim Betrieb von Maschinen auch Betriebs- und Wartungskosten an, die ebenfalls auf die Produktionskosten anzurechnen sind. Wegfallende Kosten für menschliche Arbeitskraft führen also immer nur zum Teil zu einem Potential für Preissenkungen für industriell hergestellte Waren.

Geringere Gebrauchsdauer

Hinzu kommt ein Phänomen, das bereits von Hannah Arendt in „Vita Activa“ beschrieben worden ist. In Folge der Industrialisierung der Produktion von Waren hat sich die Dauer des Gebrauchs der so hergestellten Gegenstände reduziert. Zugespitzt wird das durch den Begriff der sogenannten „Wegwerfgesellschft“ beschrieben. Gegenstände werden konsumiert, das heißt erworben, verbraucht und entsorgt. Die dadurch entstehenden ökologischen Probleme sind nicht zu übersehen, sollen hier aber noch zurückgesellt werden. Wichtig ist für mich an dieser Stelle, dass auf diese Weise der Preis für ein einzelnes Exemplar eines Produkts sehr wohl sinken kann, während die Gesamtkosten, die ein Verbraucher für die dauerhafte Vorhaltung dieses Produkts aufwendet, im Vergleich mit früheren Kosten hierfür gleich bleiben oder sogar steigen kann. Die Möglichkeiten, Kaufkraft in anderen Bereichen zu investieren, ist dadurch deutlich eingeschränkt.

Diskusion der zweiten Voraussetzung

Der zweiten Voraussetzung für den hier untersuchten Einwand, frei werdende Kaufkraft fließe vor allem in den Bereich persönlicher Dienstleistungen, steht entgegen, dass die zu erwartende hohe Nachfrage nach diesen Dienstleistungen von Menschen ausgeht, die selbst in vielen Fällen nicht in der Lage sein werden, die dazu notwendige Kaufkraft aufzubringen. Der Bedarf ist ja in hohem Maße im Bereich der Pflege älterer und kranker Menschen sowie der Betreuung und Erziehung von Kindern zu erwarten. Das bedeutet, die notwendige Finanzierung dieser Dienstleistungen erfolgt durch Dritte: Angehörige, Versicherungseinrichtungen, Allgemeinheit. Versicherungseinrichtungen, wie beispielsweise die soziale Pflegeversicherung können aber bereits definitionsgemäß nicht mehr als eine Teilkostenversicherung darstellen. Erwartungsgemäß wird daher ein großer Teil der Finanzierungslasten für diese Dienstleistungen auf Angehörigen und der Allgemeinheit ruhen. Jeder einzelne wird also einen Teil der ihm zur Verfügung stehenden Finanzmittel dazu beitragen müssen und dadurch das Budget für den eigenen Lebensunterhalt schmälern. Die Bereitschaft, Geld in diese Dienstleistungen für Dritte zu investieren, wird daher eher gering sein, besonders wenn sie keinem Angehörigen zugute kommt.

Ergebnis: Kein durchgreifender Einwand

Beide Voraussetzungen für den hier untersuchten Einwand scheinen daher bei näherer Betrachtung für sein Zutreffen keine sichere Grundlage zu bieten. Ich möchte damit die Untersuchung möglicher Einwände bewenden lassen und mich den entscheidenden Fragen zuwenden: 1) Berücksichtigen die bisherigen Ansätze, das Problem der Arbeitslosigkeit zu lösen, die hier entwickelte These angemessen? 2) Wären alternative Lösungsansätze eher erfolgversprechend? 3) Können geeignete Lösungsansätze problemlos umgesetzt werden? Das wird mein Programm für die kommenden Blogposts sein.

Das Problem der Arbeitslosigkeit Teil VII (Erwerbsarbeit als Verteilungsmaßstab?)

Am Ende von Teil VI habe ich meine These, es könne selbst unter den besten Bedingungen auf der Grundlage der heutigen Struktur der Wirtschaft  nicht mehr genügend Erwerbsarbeit für alle zur Verfügung gestellt werden, damit begründet, dass der Erwerbsarbeit die finanziellen Mittel ausgehen.

Ein anderer Verteilungsmechanismus

Den Grund dafür sehe ich in der in Teil VI beschriebenen Verdrängung menschlicher Arbeitskraft durch Maschinen im primären und sekundären Wirtschaftssektor. Dadurch werden die Gewinne aus dem Verkauf der dort produzierten Güter nämlich anders aufgeteilt, als bei einem stärkeren Einsatz von menschlicher Arbeitskraft: Als Raten für Kredite, die aufgenommen wurden, um die zur Produktion nötigen Werkzeuge und Maschinen zu erwerben, als Gewinnanteile unter den Eigentümern der produzierenden Unternehmen. Diese Art der Verteilung erreicht im Ergebnis weit weniger Menschen, als diejenige auf der Grundlage von Erwerbsarbeit, weil sie den Menschen zugute kommt, die zuvor finanzielle Mittel investiert haben, entweder direkt oder als Spareinlage bei Finanzinstituten. Um dazu in der Lage zu sein, müssen den Menschen diese finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Je mehr ein einzelner Mensch investieren kann, um so mehr Gewinn kann er erzielen. Wer aber die ihm zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel überwiegend zur Bestreitung des Lebensunterhalts einsetzen muss, wird auf diese Weise an den in einer Volkswirtschaft erzielten Gewinnen über ein bescheidenes Maß hinaus nicht beteiligt werden.

Verlagerung von Erwerbsarbeit

Der Entzug der Mittel des wirtschaftlichen Kreislaufs auf Basis der Erwerbsarbeit geschieht langsam und fällt teilweise nicht besonders auf. Immerhin arbeiten auch in der Verwaltung der produzierenden Unternehmen und bei finanziellen Dienstleistern Menschen und die neuen, verbesserten Werkzeuge und Maschinen, die eingesetzt werden, müssen zu einem Teil mit Hilfe menschlicher Arbeit hergestellt werden. In diesen Bereichen können durch die Ersetzung menschlicher Arbeitskraft im primären und sekundären Wirtschaftssektor sogar mehr Menschen gegen gute Bezahlung beschäftigt werden. Dieser Zuwachs ist aber nicht so groß, dass die durch den Einsatz verbesserter Werkzeuge und Maschinen verringerte Nachfragekapazität für Erwerbsarbeit ausgeglichen werden kann.

Neue Bereiche des Dienstleistungssektors

Die weitaus meisten Menschen suchen und finden andere Möglichkeiten der Beschäftigung, vorwiegend im Tertiärsektor, der neben seinen klassischen Bereichen (Handel, Banken, Versicherungen, Gesundheit, Entsorgung) auch neuere (Information, Kommunikation, Wellness, Lifestyle) und solche enhält, die klassischer Weise bestehen, aber jetzt und in Zukunft wichtiger werden (Pflege kranker und alter Menschen, Erziehung und Betreuung von Kindern). Da die klassischen Dienstleistungsbereiche bereits eine gewachsene Beschäftigtenstruktur besitzen, werden diese Möglichkeiten der Beschäftigung wahrscheinlich in den neueren Bereichen entstehen. Problematisch ist aber dabei immer deren Bezahlbarkeit.

Der Wert von Dienstleistungen

Der Preis von Waren und Dienstleistungen bestimmt sich bekanntlich nach Angebot, Nachfrage und der verfügbaren Kaufkraft. Je größer das Angebot unter sonst gleichen Bedingungen, desto niedriger der Preis und jeder Preis kann nur so lange erzielt werden, wie es eine Nachfrage von Interessenten gibt, die bereit und in der Lage sind, diesen Preis auch zu zahlen. Der tatsächlich erzielbare Preis einer ausgeübten Dienstleistung bestimmt auch im Wesentlichen deren Wert, da sie in der Regel nicht auf Vorrat erbracht werden kann und nur eingeschränkt für ihren Erbringer selbst nutzbar ist. Wer seinen Lebensunterhalt bestreitet, indem er Dienstleistungen erbringt, ist also darauf angewiesen, laufend genügend Interessenten zu finden, die für diese Dienstleistung einen angemessenen Preis zahlen können und wollen.

Mangel an kaufkräftiger Nachfrage

Da die Kaufkraft der Menschen begrenzt ist, werden die Menschen zunächst immer die für sie wichtigsten Waren und Dienstleistungen nachfragen, also diejenigen, die zum Leben unbedingt notwendig sind. Da eine stetige Nachfrage nach einem Produkt bewirkt, dass genau dieses Produkt verstärkt angeboten wird, und da die Art der zum Leben unbedingt notwendigen Produkte sich über die vergangenen Jahre nicht grundlegend verändert hat, richtet sich erwartungsgemäß ein erheblicher Teil der Nachfrage der Menschen neben den entsprechenden Waren auf klassische Dienstleistungen. Hierher fließt auch ein großer Teil der verfügbaren Kaufkraft. Den neueren Bereichen des Dienstleistungssektors steht entsprechend tendenziell weniger Kaufkraft zur Verfügung. Das bedeutet, die meisten Menschen, die im primären und sekundären Wirtschaftssektor keine Erwerbsarbeit mehr finden, suchen diese in einem Bereich des tertieren Sektors, dem es tendenziell an kaufkräftiger Nachfrage mangelt. Die dort angebotenen Dienstleistungen werden nur zu einem niedrigen Preis oder gar nicht nachgefragt.

Fortlaufende Folgen dieser Entwicklung

Der Mechanismus, den Lebensunterhalt durch Erwerbsarbeit sicherzustellen, gerät dadurch ins Stocken, ausgelöst durch die Dynamik der technologischen Entwicklung. Es ist nicht absehbar, dass diese Dynamik in absehbarer Zeit zum Erliegen kommt, außer durch Ereignisse, wie Krieg oder Naturkatastrophen, die niemand wünschen kann.

Die ausformulierte These

Meine These lautet also, dass aus den Gründen, die ich in den ersten sieben Blogposts versucht habe zu entwickeln, Erwerbsarbeit als Instrument zur Verteilung der Gewinne einer Volkswirtschaft an Bedeutung mehr und mehr verlieren wird. Erwerbsarbeit wird dadurch immer schlechter in der Lage sein, den Lebensunterhalt der Menschen zu sichern. Der Bedarf an menschlicher Tätigkeit wird – vor allem im Bereich zwischenmenschlicher Dienstleistungen – bestehen bleiben oder noch anwachsen, es werden jedoch immer weniger Finanzmittel verfügbar sein, um diese Arbeit zu bezahlen. Das ist das eigentliche Problem, wenn man von dem Problem der Arbeitslosigkeit redet.

Diese These soll nun die Grundlage für meine weiteren Überlegungen sein. Wichtig: Wer dieses Blogpost liest und meine These für falsch hält, die oder den möchte ich ausdrücklich bitten, mir dies in einem Kommentar mitzuteilen. Ich bin nämlich der Überzeugung, dass es unerlässlich ist, das Problem der Arbeitslosigkeit genau zu analysieren, wenn wir es tatsächlich lösen wollen, und wenn ich recht habe, dann gehen alle Maßnahmen, die dazu bislang versucht worden sind und möglicherweise in näherer Zukunft versucht werden, am eigentlichen Problem vorbei. Das möchte ich in den nächsten Blogposts untersuchen.

Das Problem der Arbeitslosigkeit Teil III (Effekt durch Steigerung der Kaufkraft?)

Die Erwerbsarbeit scheint seit Beginn des letzten Drittels des zwanzigsten Jahrhunderts immer weniger geeignet zu sein, den Lebensunterhalt der Menschen zu sichern. Jedenfalls sehen wir spätestens seit dieser Zeit, wie immer mehr Menschen von Arbeitslosigkeit, besser Erwerbsarbeitslosigkeit betroffen sind. Ich versuche daher, den Mechanismus, den ich am Ende des zweiten Teils beschrieben habe, näher zu betrachten. Dabei gehe ich von den Bedingungen einer Marktwirtschaft aus.

Rentabilität von Arbeitsplätzen

Der Mechanismus funktioniert umso eher, je mehr Gewinn ein Arbeitgeber daraus ziehen kann, einen anderen gegen Arbeitsentgelt zu beschäftigen. Es geht um die Rentabilität von Arbeitsplätzen. Diese Rentabilität ist abhängig von der Nachfrage nach Produkten (Waren und Dienstleistungen), die mit Hilfe von Arbeit erzeugt oder gewonnen werden, zu einem Preis, der die Produktionskosten möglichst weit übersteigt. Um das zu erreichen, kann man zwei Dinge beeinflussen: Den Preis zu dem ein Produkt angeboten wird und die Zahl der Menschen, die sowohl ein Bedürfnis nach einem Produkt als auch die Möglichkeit haben, dieses Bedürfnis zu befriedigen.

Steigerung der Kaufkraft

Der Erfolg der sozialen Marktwirtschaft nach dem zweiten Weltkrieg hängt meiner Meinung nach auch damit zusammen, dass es gelungen ist, die Menschen finanziell in die Lage zu versetzen, ihren Bedarf an Waren des täglichen Bedarfs zu decken. Arbeit war nach den Zerstörungen durch den Krieg im Übermaß vorhanden und die westlichen Siegermächte haben der Versuchung widerstanden, das besiegte Deutschland auch wirtschaftlich zu zerstören (Stimmen, die dies forderten, gab es ja). Statt dessen wurde aktiv der Wiederaufbau unterstützt. In dieser Situation konnte die Erwerbsarbeit tragende Grundlage für die Sicherung des Lebensunterhalts fast aller Menschen sein. Die Löhne stiegen und mit ihnen die Nachfrage nach Produkten, was die Wirtschaft wachsen ließ, die wiederum weiteren Bedarf an Arbeitskräften hatte. Der Mechanismus funktionierte und Erwerbsarbeit konnte sogar die Grundlage nicht nur für die Befriedigung der Grundbedürfnisse der Menschen, sondern auch für ein solidarisches System von Sozialversicherungen sein, das weltweit zum Vorbild wurde.

Effekt auf die Kosten

Dieser Effekt steigender Löhne wird allerdings von einem anderen Effekt konterkariert: Steigende Löhne führen bei ansonsten gleichen Bedingungen auch zu steigenden Produktionskosten, da die Erwerbsarbeit ja für den Arbeitgeber teurer wird, deren Kosten einen wichtigen Teil der Produktionskosten ausmachen. Das führt entweder direkt zu sinkenden Gewinnen oder zu höheren Preisen. Höhere Preise führen aber in der Regel zu einer geringeren Nachfrage nach Produkten und damit ebenfalls zu sinkenden Gewinnen. Dies aber führt tendenziell zu weniger Beschäftigung. Höhere Löhne entfalten einen positiven Effekt also nur dann, wenn entweder das Bedürfnis der Menschen nach den erzeugten Produkten so groß ist, dass sie auch bereit sind höhere Preise zu zahlen oder wenn andere Bestandteile der Produktionskosten sinken, etwa indem durch verbesserte Werkzeuge und Produktionsabläufe mit gleich bleibendem Arbeitseinsatz mehr Produkte hergestellt werden können.

Grenzen des Wachstums

Auch im Fall der zuletzt genannten Alternative muss freilich ein Bedürfnis nach den zusätzlich hergestellten Produkten bestehen. Um auf diese Weise den Mechanismus, die Existenz der Menschen auf der Grundlage der Erwerbsarbeit zu sichern, aufrecht erhalten zu können, ist man also darauf angewiesen, immer neue Bedürfnisse nach neuen Produkten zu wecken. Die Grenzen dieses Ansatzes werden in Zeiten steigenden Umweltbewusstseins mehr und mehr deutlich. Vor allem wenn man voraussetzt, dass nicht nur die Menschen in den Industriestaaten ein Recht auf gute Lebensverhältnisse haben, werden wir uns Gedanken machen müssen, wie das vernünftiger funktionieren kann. Diese Frage verdient allerdings ein eigenes Blogpost. Für den Moment möchte ich mich damit begnügen festzustellen, dass steigende Löhne nicht in jedem Fall den Mechanismus aufrecht erhalten können.

Als nächstes möchte ich skizzieren, wie es mit dem Einfluss der Preise auf die Nachfrage steht. Was meint Ihr?