So blogge ich – this is how I work

Annette Schwindt hat mir dieses Blogstöckchen zugeworfen. Ursprünglich kam es von Isabella Donnerhall. Blogstöckchen bedeutet: jemand gibt ein Thema oder wie hier Fragen vor und gibt das dann weiter an andere. Und die dann wieder an andere und so weiter. In letzter Zeit habe ich das Bloggen etwas hintan gestellt und daher meine Beiträge noch seltener veröffentlicht, als sowieso schon. Dies ist eine gute Gelegenheit, damit zu beginnen, wieder mehr zu schreiben. Hier sind meine Antworten:

Blogger-Typ

Im strengen Sinn bin ich gar kein Blogger. Meine Posts veröffentliche ich weder regelmäßig, noch oft. Ich beziehe mich selten auf aktuelle Sachverhalte und stelle keine Bezüge zu meinem persönlichen Leben her. Ich nutze die Blogsoftware als Möglichkeit, meine Gedanken zur Politik zu veröffentlichen. Dabei habe ich eher geringes Interesse an tagespolitischen Diskussionen, sondern möchte gerne dazu beitragen, die Grundlagen der politischen Diskussion zu definieren. Das braucht Zeit.

Gerätschaften digital

Ein ziemlich altes Laptop von Lenovo, ein IPad, ein Samsung S3.

Gerätschaften analog

Bücher (so richtig mit Seiten zum Umblättern), Schreibpapier und Kugelschreiber. Fernseher und Zeitungen.

Arbeitsweise

Meine Blogposts schreibe ich von Hand, übertrage sie in Microsoft Word und kopiere sie von dort nach WordPress. Dabei entwickelt sich das, was ich schreibe, nach und nach.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

Zum Bloggen nutze ich wordpress.com, zum Recherchieren alle Möglichkeiten des Internet.

Wo sammelst du deine Blogideen?

Meine Ideen entnehme ich politischen Diskussionen, wo immer sie statfinden. Das Problem der politischen Debatte zur Zeit ist oftmals, dass sie in gewisser Weise aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Vor allem wird das in der Wirtschafts-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik deutlich. Die Betrachtung dieser Bereiche geht vielfach von einer Wirklichkeit aus, wie sie in den 1970er Jahren gewesen ist. Die rasante technologische Entwicklung seither, namentlich die geradezu revolutionäre Verbesserung der Rechenleistung von Computerchips und die damit verbundenen Möglichkeiten zur Automation von Produktionsvorgängen und damit die immer stärker sichtbare Verdrängung menschlicher Arbeitskraft spielt in diesen Diskussionen erstaunlicher Weise so gut wie keine Rolle.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet

Keiner. Ich bin der Meinung, man sollte gerade beim Betrachten unserer Welt die Dinge eher verlangsamen, als beschleunigen. Nur so bleibt uns die Zeit, in Ruhe über alles nachzudenken. Das ist notwendig.

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?

Nein. Zumindest keine elektronische. Längere Gedankengänge entwickele ich auf Papier. Daraus entstehen dann in der Regel mehrere Blogposts.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Nicht leiglich ein Gerät. Als Rollstuhlfahrer bin ich darauf angewiesen, in einer hochgradig technisierten Welt zu leben. Ohne das könnte ich wohl nicht sehr lange überleben.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Manche Menschen sagen, ich sei geduldiger als andere und könnte besser zwischen anderen Vermitteln.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Heavy Metal, Klassik, Jazz. Da sich meine Blogposts über längere Zeit hinweg entwickeln, ist mein gesamter Musikgeschmack meine musikalische Begleitung.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?

Ich bin Nachtschläfer.

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Eher introvertiert. Meine Frau und ich ergänzen uns perfekt.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Alle, die möchten und noch nicht haben.

Der beste Rat den du je bekommen hast?

Versuch es!

Noch irgendwas Wichtiges?

Wer oder was ist wichtig und für wen?

Veröffentlicht von

Thomas F. Reis

Bloggt seit 2009 darüber, wie er sich die Politik der SPD wünschen würde. Daraus entstand 2013 u.a. sein E-Book „Das Problem der Arbeitslosigkeit“. Sein Schwerpunkt-Thema ist die Zukunft der Arbeit im Zeitalter der Digitalisierung.

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